Die Geschichte des GALLUS™ Lichts

Der Arboner Andreas Ryser ist ein begabter Hobbyjongleur. Beim Herumwirbeln von Bällen und Keulen kam dem Agroingenieur schon so manche Idee. Eines Tages beschloss er, seine Ideen umzusetzen und bis zur Marktreife zu bringen. Sein erstes Produkt trägt den Namen Galluslicht. «Weil Missionar Gallus einst in Arbon lebte, wo auch der Kerzenhalter erfunden wurde», sagt John Mötteli, der das neue Produkt vertreibt.
Wirbel faszinieren ihn
Die rotierende Lichtquelle sei beruhigend für Körper und Geist, sagt der Erfinder des Galluslichtes. Auf die Idee brachte ihn ein Versuch: Er stellte einen oben verengten Zylinder aus Alufolie über eine brennende Kerze. Als sich die Flamme regelmässig im Pulsrhythmus im Kreis zu drehen begann, dachte er: «Damit liesse sich ein spezielles Kerzenlicht serienmässig herstellen.» Gemeinsam mit seiner Frau arbeitete Andreas Ryser fünf Jahre an seiner Idee, um sie zur Serienreife zu bringen. Bald fing auch sein Nachbar, der Patentanwalt John Mötteli, Feuer für dieses Produkt. Der geschichtsinteressierte Schweiz-Amerikaner mit berühmten Vorfahren in der Bodenseeregion kreierte den Namen «Galluslicht» und übernahm die Rechte und die Vermarktung dieser speziellen, in der Schweiz hergestellten Kerzenhalter aus Holz, Glas und Metall.
Verkauf ist angelaufen
Dass St.Gallen im 2012 das Gallusjubiläum feiert, kommt den Erfindern des Kerzenhalters natürlich entgegen. Mehr als 2000 «Galluslichter» haben sie produziert und verkaufen in 30 Läden der Region sowie im Internet (www.galluslicht.ch). Auch Bischof Markus Büchel sei angetan vom Galluslicht, sagt John Mötteli. Etwas Besonderes ist das «Galluslicht» auf jeden Fall – ob es mehr beruhigt als eine Normalkerze, ist Glaubenssache.

